Unser Team

In unserer Praxis für Kinder- und Jugendlichenpsychotherapie stehen das Wohl und die Entwicklung junger Menschen im Mittelpunkt. Wir bemühen uns Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene mit Einfühlungsvermögen und fachlicher Kompetenz auf ihrem Weg zu mehr innerer Stärke und Lebensfreude zu begleiten.
Unser multiprofessionelles Team besteht aus erfahrenen approbierten Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeutinnen. Zudem sind wir Lehrpraxis des Ausbildungsinstitutes für klinische Verhaltenstherapie AFKV GmbH in Gelsenkirchen und erfreuen uns der Mitarbeit angehender Kollegen*innen.

Dörthe Loskamp (Praxisinhaberin)

Ich bin Jahrgang 1975 und habe mein Studium an der Universität zu Köln mit dem Abschluss Diplom-Pädagogik absolviert.

Nach einem kleinen Umweg bin ich wieder in den sozialen Bereich zurückgekehrt und habe dann meine Ausbildung zur Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeutin mit dem Schwerpunkt Verhaltenstherapie an der Rheinische Akademie für Psychotherapie und Verhaltensmedizin (RHAP) in Krefeld absolviert. Daraufhin erfolgte die Approbation.

Im Anschluss war ich in einer Praxis für Kinder- und Jugendlichenpsychiatrie und -psychotherapie in München tätig. Seit 2012 arbeite ich in eigener Praxis mit Kassenzulassung, zunächst in Mönchengladbach. Im Jahr 2016 erfolgte dann der Umzug nach Emmerich am Rhein, wo ich seither in eigener Praxis tätig bin.

Ich verfüge über die Zulassung für Einzel- und Gruppentherapie und habe im Laufe der Jahre zahlreiche Fort- und Weiterbildungen absolviert.

In meiner therapeutischen Arbeit ist mir eine wertschätzende, ressourcenorientierte und ganzheitliche Haltung besonders wichtig. Neben der Verhaltenstherapie beziehe ich integrative psychotherapeutische Ansätze, psychosomatische Zusammenhänge sowie körperorientierte Elemente in meine Betrachtung mit ein.

Mir ist es wichtig, Kinder, Jugendliche, ihre Familien und Bezugssysteme in ihrer gesamten Lebenssituation wahrzunehmen und gemeinsam individuelle, tragfähige Lösungswege zu entwickeln. Jedes Verhalten, jedes Symptom und jeder Widerstand erzählt eine Geschichte- gemeinsam machen wir sie verstehbar und nutzbar für Entwicklung.

„Jeder Mensch trägt bereits Ansätze zur Lösung in sich- Therapie hilft, diese wieder zugänglich zu machen.“

Nina Böhmer

Ich bin im Oktober 1990 geboren und habe nach dem Abitur Psychologie an der Radboud Universität in Nijmegen studiert und Anfang 2015 mit dem Master of Science abgeschlossen.

Nach einer kurzen Tätigkeit im schulpsychologischen Dienst habe ich meine Weiterbildung mit dem Schwerpunkt Verhaltenstherapie an der Rheinischen Akademie für Psychotherapie (RHAP) in Krefeld gestartet und im Jahr 2020 mit der Approbation zur Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeutin abgeschlossen. Parallel war ich knapp 6 Jahre im voll- und teilstationären Bereich der Kinder- und Jugendpsychiatrie der LVR Klinik in Bedburg-Hau therapeutisch tätig.

In meinem Arbeitsalltag ist mir besonders wichtig, eine vertrauensvolle und sichere therapeutische Beziehung zu den Kindern und Jugendlichen aufzubauen. Ich möchte einen geschützten Raum schaffen, in dem sie den Mut finden können, sich zu öffnen und auch schwierige Themen anzusprechen. Psychotherapie verstehe ich als einen gemeinsamen Weg, auf dem wir als Team zusammenarbeiten, um Lösungen zu entwickeln und individuelle Ressourcen der Patient:innen zu stärken.

Neben dem verhaltenstherapeutischen Konzept ist mir dabei auch der Einbezug des Systems rund um das Kind bzw. den Jugendlichen ein wichtiges Anliegen. Dazu gehören regelmäßige Gespräche mit den Eltern und/oder anderen wichtigen Bezugspersonen der Patient:innen, um familiäre Dynamiken besser zu verstehen und die Symptomatik in ihrem jeweiligen Kontext einordnen zu können.

„Mut bedeutet nicht, keine Angst zu haben, sondern trotzdem einen Schritt zu wagen.“

Neben unseren Therapeut*innen sind auch unsere beiden Therapiehunde Pheli und Archie ein wichtiger Teil unseres Teams. Sie unterstützen uns bei der Arbeit mit Kindern und Jugendlichen auf eine ganz besondere Weise und bringen viel Wärme und Vertrauen in jede Sitzung.

Beide Hunde kommen regelmäßig in die Sitzungen, um als sanfte Unterstützer in der Therapie mitzuwirken. Sie tragen dazu bei, dass sich die Atmosphäre entspannt, Blockaden gelöst werden und die Kinder und Jugendlichen offen für den therapeutischen Prozess sind. Zudem zeigen sie uns an, an welchen Stellen und Inhalten wir manches Mal genauer hin schauen dürfen.

Ophelia, lieber Pheli genannt

Pheli ist eine ruhige und einfühlsame Labradorhündin und lebt bei Dörthe. Sie hat die besondere Gabe, bei den Kindern und Jugendlichen eine beruhigende Wirkung zu erzielen. Pheli sorgt mit ihrer Nähe dafür, dass sich unsere jungen Patient:innen sicher und verstanden fühlen- gerade in emotional schwierigen Situationen. Sie kommt aus einer 7-monatigen Blindenführhundausbildung in Brandenburg, die sie erfolgreich abgebrochen hat, um lieber als Therapiehund am unteren Niederrhein zu wirken! Sie ist ein tolles Beispiel dafür, dass ein Lebensplan manches Mal geändert werden muss, um sein richtiges Potential erreichen zu können. Denn ein vermeintliches Scheitern führt dich erst in Deine wahre Größe…

Archie

Archie ist ein sensibler Boxer mit einem großen Herz, der zu Nina gehört. Durch seine freundliche, aufgeschlossene Art hilft er, Ängste und Unsicherheiten abzubauen und schafft eine entspannte Atmosphäre. Bei den Kindern und Jugendlichen kommt Archie mit seiner positiven Energie und seinem fröhlichen Wesen gut an und sorgt oft für ein Lächeln in belastenden oder traurigen Momenten. Archie hat zusammen mit Nina eine Therapiehundeausbildung absolviert und ist stets motiviert, das Selbstwertgefühl und die Selbstwirksamkeit der Patient:innen durch gemeinsame Übungen und kleine Kunststücke zu stärken – natürlich am liebsten im Austausch gegen einen leckeren Hundekeks. Das Wichtigste ist jedoch, dass Archie – neben allem was er in seiner Ausbildung gelernt hat – am Ende vor allem auf seine Intuition hört!

Gemeinsam können wir individuell auf die Bedürfnisse unserer jungen Patient*innen eingehen- sei es bei Ängsten, depressiven Verstimmungen, schulischen Problemen, familiären Konflikten oder anderen seelischen Belastungen.

Wir arbeiten auf Augenhöhe – mit den Kindern, den Jugendlichen und ihren Familien. Eine vertrauensvolle Beziehung ist für uns die Basis jeder Therapie. Gemeinsam suchen wir nach Lösungen, fördern persönliche Ressourcen und unterstützen dabei, neue Perspektiven zu entwickeln.

Durch regelmäßige Fortbildungen, Supervision und interdisziplinären Austausch stellen wir sicher, dass unsere Arbeit stets dem aktuellen Stand der Wissenschaft entspricht.

Wir freuen uns auf ein Kennenlernen!